AERATE & LEVEL

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    A lush, dense lawn is the dream of many garden enthusiasts. Unfortunately, lawns often struggle with compaction, waterlogging, or insufficient aeration, leading to uneven growth and unsightly patches. This is where aerating comes in – a simple yet highly effective method to keep your lawn healthy in the long term. At Rasenspecht, you’ll find both the right equipment and the expertise needed to care for your lawn optimally.

    Wozu ein Schleppnetz?

    Nach dem Besanden liegt das Material ungleichmäßig auf der Fläche – hier ein Häufchen, dort eine kahle Stelle. Von Hand mit dem Besen zu verteilen ist auf kleinen Flächen machbar, ab ein paar hundert Quadratmetern wird es zur Tagesaufgabe. Das Schleppnetz erledigt diese Arbeit im Vorbeigehen: Die Stege der Glieder nehmen den ungleich verteilten Sand mit und ziehen ihn in die tieferliegenden Stellen, das Eigengewicht von 10 kg drückt das Material dabei in die Grasnarbe. Was bleibt, ist eine gleichmäßig abgezogene Fläche.

    Auf Golf- und Sportplätzen gehört das Abschleppen seit jeher zur Routine – nach dem Topdressing, nach dem Aerifizieren, vor der Nachsaat. Mit unserem Schleppnetz holst du dir genau dieses Verfahren in den eigenen Garten, in einer Größe, die sich noch von Hand führen lässt.

    Flexibel in der Länge, stabil in der Breite

    Die Gliederkonstruktion ist bewusst so aufgebaut: In Zugrichtung sind die Glieder beweglich und folgen dem Gelände – das Netz liegt auch auf welligen Flächen vollflächig auf, statt Kuppen zu überbrücken. Quer zur Zugrichtung ist das Netz dagegen stabil und zieht deshalb leichte Unebenheiten glatt, statt ihnen auszuweichen. Verteilen und Glätten in einem Arbeitsgang.

    Schonend zur Grasnarbe

    Alle Kanten des Schleppnetzes sind abgerundet. Das Netz gleitet über die Gräser, ohne sie anzureißen oder zu knicken – und eignet sich damit auch für empfindliche Flächen und tief geschnittenen Zierrasen, bei dem jede Beschädigung sofort sichtbar wäre. Der verzinkte Stahl ist korrosionsgeschützt und für den dauerhaften Einsatz bei Wind und Wetter ausgelegt.

    Rasensamen einschleppen – Bodenschluss ohne Walze

    Rasensamen keimen nur, wenn sie Kontakt zum Boden haben. Ein Samen, der lose auf der Grasnarbe liegt, trocknet nach dem ersten Quellen wieder aus – und ein einmal angekeimter, dann ausgetrockneter Samen keimt nicht noch einmal, er stirbt ab. Erst der Bodenschluss stellt her, was der Samen braucht: eine dauerhafte Wasserversorgung aus der Bodenfeuchte über die Kapillarwirkung. Nebenbei liegt er dann auch geschützt vor Wind und Vogelfraß.

    Genau hier liegt der Zielkonflikt bei der Nachsaat: Rasengräser sind Lichtkeimer. Sie brauchen Bodenkontakt, dürfen aber nicht vergraben werden – wer nach dem Ausbringen kräftig durchharkt, befördert das Saatgut zu tief und wundert sich später über lückige Keimung. Klassisch löst man das mit der Walze, die das Saatgut andrückt, ohne es zu bedecken. Die Walze verdichtet allerdings den Boden, was auf einer Fläche, die man eben erst aerifiziert hat, kontraproduktiv ist.

    Das Schleppnetz macht es anders. Es zieht das Saatgut in die Grasnarbe und in die offenen Aerifizierlöcher, drückt es mit seinem Eigengewicht an den Boden – und lässt es dabei an der Oberfläche liegen, wo das Licht hinkommt. Bodenschluss ohne Vergraben, Andruck ohne flächige Verdichtung. Besonders wirksam ist die Kombination aus Nachsaat und Topdressing: Saatgut ausbringen, Sand darüber, beides in einem Zug einschleppen. Der Sand füllt die Zwischenräume um die Samen und hält die Feuchtigkeit dort, wo sie gebraucht wird.

    Tau abschleppen – die stille Vorsorge gegen Pilzkrankheiten

    Auf Golfanlagen gehört das morgendliche Tauabschleppen zur Routine, und der Grund ist keine Kosmetik: Anhaltende Blattnässe ist der entscheidende Faktor für viele Rasenpilze. Dollarflecken etwa breiten sich weniger über Regen aus als über den Tau – die Tropfen auf den Blattspreiten sind das Transportmedium für Myzel und Sporen und zugleich die Feuchtigkeit, die der Pilz zum Eindringen in die Pflanze braucht. Bleibt das Blatt über Stunden nass, entstehen ideale Infektionsbedingungen.

    Wer morgens einmal mit dem Schleppnetz über die Fläche geht, schlägt die Tropfen von den Halmen und verkürzt die Blattnässe um mehrere Stunden. Das ist eine der wenigen wirksamen Maßnahmen gegen Pilzdruck, die weder Geld noch Chemie kostet – nur ein paar Minuten am Morgen. Besonders sinnvoll in feucht-warmen Phasen im Früh- und Spätsommer, wenn die Nächte kühl und die Tage warm sind.

    Von Hand oder mit dem Zugfahrzeug

    Für den Handbetrieb liegen ein kräftiges Zugseil und ein Holzgriff bei – bei 92 × 120 cm bleibt das Netz gut führbar. Wer größere Flächen pflegt, hängt es an den Rasentraktor, das Quad oder ein anderes kleines Zugfahrzeug und schleppt die Fläche in Bahnen ab.

    Schleppnetz und Rasenrakel – was wofür?

    Beide Werkzeuge ergänzen sich. Das Rasenrakel ist das Präzisionswerkzeug: Mit ihm nivellierst du gezielt, füllst Senken auf und arbeitest punktgenau. Das Schleppnetz ist das Flächenwerkzeug: Es verteilt Material schnell und gleichmäßig über größere Flächen und zieht sie im selben Zug glatt. In der Praxis heißt das oft: großflächig mit dem Schleppnetz verteilen, kritische Stellen mit dem Rakel nacharbeiten.

    So arbeitest du mit dem Schleppnetz

    Der Rasen sollte kurz gemäht und die Fläche trocken sein – auf nassem Rasen verklumpt der Sand, statt zu rieseln. Das Material wird zunächst grob ausgebracht, dann ziehst du das Netz in überlappenden Bahnen über die Fläche, erst in eine Richtung, dann quer dazu. Nach dem Aerifizieren arbeitet das Netz den Sand direkt in die offenen Löcher ein und schließt so die Belüftungskanäle mit drainagefähigem Material. Zum Tauabschleppen genügt eine einzelne Bahnenrunde am Morgen, bevor die Sonne die Fläche erreicht.

    Häufige Fragen zum Schleppnetz

    Beschädigt das Schleppnetz den Rasen?

    Nein. Alle Kanten des Netzes sind abgerundet, sodass es über die Gräser gleitet, ohne sie anzureißen. Es eignet sich auch für empfindliche Flächen und tief geschnittenen Zierrasen.

    Kann ich das Schleppnetz von Hand ziehen?

    Ja. Ein kräftiges Zugseil und ein Holzgriff liegen bei. Mit 92 × 120 cm und 10 kg ist das Netz für den Handbetrieb ausgelegt – alternativ lässt es sich an Rasentraktor, Quad oder ein anderes kleines Zugfahrzeug hängen.

    Wofür brauche ich ein Schleppnetz?

    Zum gleichmäßigen Verteilen von Sand und Topdressing, zum Einarbeiten von Dünger und Saatgut sowie als Finish nach dem Aerifizieren. Das Netz verteilt das Material und glättet die Fläche in einem Arbeitsgang.

    Kann ich mit dem Schleppnetz Rasensamen einarbeiten?

    Ja, das ist eine der wichtigsten Anwendungen. Rasensamen keimen nur mit Bodenkontakt – sonst trocknen sie nach dem Quellen aus. Das Schleppnetz zieht das Saatgut in die Grasnarbe und drückt es an den Boden, ohne es zu vergraben. Das ist entscheidend, weil Rasengräser Lichtkeimer sind und nicht zu tief eingearbeitet werden dürfen.

    Ersetzt das Schleppnetz eine Rasenwalze bei der Nachsaat?

    Für den Bodenschluss des Saatguts ja – und mit einem Vorteil: Die Walze verdichtet die Fläche, was gerade nach dem Aerifizieren unerwünscht ist. Das Schleppnetz stellt den Kontakt zwischen Samen und Boden her, ohne den Boden flächig zu verdichten.

    Wozu dient das Tauabschleppen?

    Anhaltende Blattnässe begünstigt Rasenpilze wie Dollarflecken – der Tau auf den Halmen dient dabei als Transportmedium für Sporen und Myzel. Wer morgens mit dem Schleppnetz über die Fläche geht, schlägt die Tropfen ab und verkürzt die Blattnässe deutlich. Eine einfache, kostenlose Vorsorge, die auf Golfanlagen zur Routine gehört.

    Was ist der Unterschied zwischen Schleppnetz und Rasenrakel?

    Das Rasenrakel ist das Präzisionswerkzeug zum gezielten Nivellieren und Auffüllen von Senken. Das Schleppnetz ist das Flächenwerkzeug zum schnellen, gleichmäßigen Verteilen auf größeren Flächen. Beide ergänzen sich: flächig schleppen, punktuell rakeln.

    Muss der Rasen für das Abschleppen trocken sein?

    Ja, idealerweise. Auf trockenem Rasen rieselt der Sand in die Grasnarbe; auf nasser Fläche verklumpt er und verteilt sich ungleichmäßig. Kurz gemähter, trockener Rasen liefert das beste Ergebnis.

    Rostet das Schleppnetz?

    Das Netz besteht aus verzinktem Stahl. Die Verzinkung schützt vor Korrosion und macht das Netz für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich beständig.

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